Männer
02.07.19 Alter: 45 Tage


Bikertour 11. bis 19. Juni 2019

Kategorie: Männer

Bündnerland – Gardasee – Südtirol

 

In Ems starten wir auf dem Polenweg bis nach Scharans, dann steigt der Säumerweg «Alter Schyn» hinauf nach Muldain, runter nach Tiefencastel und via Bergün erreichen wir das erste Ziel Preda.

Der Albulapass bleibt leider geschlossen, das Wetter kalt und nass, Velo auf Anhänger verladen, zurück und via Julier und Maloja ins Veltlin, um bei besserem Wetter Tirano zu erreichen, was bis auf 1 Stunde Gewitterregen glückt. Kälte und Regen haben wir gehabt, es wird und bleibt schön.

Vom Veltlin steigen wir hinauf zur Skistation Aprica, von da über Wald-, Geröll- und andere Wege Richtung Süden, das «Castellino» in Darfo Boario beherbergt uns heute.

Nach den Ufern des Lago d’Iseo zweigen wir ab Richtung Brescia, wo wir den «Duomo Rotondo» von aussen bestaunen. Viel Freitagabend-Verkehr und Baustellen vermiesen uns leider die schöne Route dem Gardasee entlang nach Toscolano Maderno, wo wir uns im Hotel-Swimmingpool abkühlen.

Gute Velowege wie auch desolate Strecken wechseln sich ab Richtung Norden dem See entlang bis Riva del Garda. Nach einem Pic-Nic am Lago di Cavedine auf einem Plateau 300 m über dem Etschtal finden wir unser Hotel am See in Terlago bei einem perfekten Gastgeber.

Die rassige Abfahrt am Morgen Richtung Trient erfrischt. Hochwasser haben Stege weggerissen, wir finden aber Furten, um keine Umwege auf uns zu nehmen. Über die Weinstrasse passieren wir den Kalterer See. Unser Hotel liegt im Zentrum von Meran, was zu einer abendlichen Besichtigung animiert.

Vom Reschenpass kommen uns Kolonnen von Radlern entgegen, Glurns ist von Touristen überlaufen, doch auf dem Rathausplatz gibt es zu unserm Pic-Nic frisches Quellwasser aus dem Dorfbrunnen. Zum Glück biegen wir ins Val Müstair ab, wir haben die Wege für uns, aber das Ziel Sta Maria muss noch mühsam verdient werden, ein Vorgeschmack auf den Ofenpass.

Holz isch wirklich heimelig, drum verlassen wir ungern unser Traumhotel. Der sportlich anspruchsvollste Tag ist angesagt, es gilt Ofen- und Flüelapass zu bezwingen. Im Gegensatz zu einem Veloclub ist dies für eine Männerriege nicht die stark trainierte Art. Doch auch wir schaffen stolz beide Pässe und lassen uns in Davos das obligate Abendbier in einem Hotel, Sparte ehemaliges Lungensanatorium, schmecken.

Den letzten Tag durch das Prättigau wollen wir geniessen, doch die Zusatzschlaufe via das «Goldene Ei» über Waldwege behagt nicht allen, sodass wir ab Davos Naret auf ordentliche Wege zurückkehren, um Landquart zu erreichen. Hier erwartet uns unser Chauffeur, Bikes aufladen und zufrieden den Heimweg antreten, um das Empfangskomitee nicht warten zu lassen.

Nicht sturz- aber schadenfrei melden wir uns zurück.            27. Juni 2019   André

 

 

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